Musikbranche

Die Musikbranche ist ein Milliardenmarkt. Nationale und internationale Künstler und ihre Plattenfirmen verfolgen ein primäres Ziel: das Verkaufen von CDs und DVDs, Studiomusik und Livekonzerte, Alben und Singles. Auch die Konzerte sind ein lohnenswertes Geschäft, insbesondere wenn 10.000 Besucher sich der Livemusik erfreuen.

Zur Musikbranche gehören nicht nur Musiker, Solokünstler und Bands, oder auch DJs, die in Clubs auftreten und ihre Musik auf CD veröffentlichen. Die Musikbranche ist ein Milliardengeschäft, an der viele Parteien beteiligt sind. Musikmanager, Produzenten, Tonstudios, Plattenfirmen, Konzertveranstalter, Musikläden, Instrumentenbauer, Vocalcoachs und Musiklehrere sind nur einige der Parteien, die direkt an der Musikbranche mitverdienen. Indirekt sind es noch einige Berufsgruppen mehr. Beispielsweise Security- und Reinigungsfirmen für Konzerte und Festivals, Konzerthaus- und Hallenbetreiber, Caterings etc. Außerdem Hersteller und Vertriebsfirmen für MP3-Player, Stereoanlagen, Kopfhörer und Boxen, Notenbüchern, und und und. Die Musikbranche hat viele Facetten, und es ist ihr auch immer daran gelegen, neue Einnahmequellen zu erschließen. Wurden vor einigen Jahren ausschließlich CDs (bzw. Musikkassetten) und Konzerttickets verkauft, sind die Einnahmequellen heute weitaus vielfältiger. Gebühren für die GEMA, DVDs von Livekonzerten, Fanartikel, Musikzeitschriften, Videospiele, Filme und nicht zuletzt das Internet stellen Möglichkeiten der Publizierung und Bekanntmachung der Musik dar.

Es gibt Größen der Musikbranche, die im Hintergrund stehen. Es sind die Produzenten der erfolgreichen Musiker. Sie stehen hinter erfolgreichen Bands, managen diese, produzieren ihre CDs und verdienen einen Anteil an jeder verkauften CD.